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14. April 2025

10 Dinge, die Eierproduzenten über das Bedrucken von Eiern wissen müssen

Rund 200 Eier isst jeder Mensch im Durchschnitt pro Jahr. Weltweit entspricht das einer gewaltigen Menge: 1,6 Billionen Eier mit einem Gesamtgewicht von über 90 Millionen Tonnen. Und eines haben sie alle gemeinsam – sollen sie verkauft werden, müssen sie (oder zumindest ihre Verpackung) mit einem Informationscode gekennzeichnet sein.

Das Bedrucken von Eiern ist daher ein unverzichtbarer Schritt in der Produktionskette. Hier sind zehn zentrale Punkte, die Eierproduzenten über ihre Kennzeichnungslösungen wissen sollten.

1. Das Bedrucken von Eiern ist in den meisten Ländern verpflichtend

In vielen Ländern ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Eier mit bestimmten Informationen wie Verfallsdatum, Produktionsdatum, Rückverfolgbarkeitsdaten und lieferantenspezifischen Informationen versehen sein müssen, um Transparenz und Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Durch die Kennzeichnung der Eier mit eindeutigen Identifizierungsmerkmalen können die Erzeuger die Produkte bis zum Ursprung zurückverfolgen und schneller auf Qualitäts- oder Sicherheitsprobleme reagieren.

JET3 UP EP

Der fortschrittliche CIJ-Drucker, der speziell für die Produktion von Eiern entwickelt wurde

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JET2 NEO EP

CIJ-Drucker der Mittelklasse, ebenfalls speziell für die Eierproduktion entwickelt

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2. Die Vorschriften sind nicht überall gleich

Viele Länder orientieren sich an den USA, wo die Kennzeichnung von Eiern durch die Food & Drug Administration (FDA) geregelt ist, und arbeiten auch mit der Welthandelsorganisation WTO zusammen, um die Lebensmittelstandards weltweit zu harmonisieren. Eier in den USA (und deren Verpackungen) tragen in der Regel Informationen zur Identifizierung des Erzeugers und einen dreistelligen Code für das Verpackungsdatum (001 = 1. Januar). In der EU werden die Eier mit einer Kennzeichnung versehen, die Haltungsform, Herkunftsland und Erzeuger eindeutig angibt.

Andere Länder haben ähnliche Lösungen, allerdings kann es schwierig sein, bei Änderungen der Vorschriften auf dem Laufenden zu bleiben. Als Produzent ist es daher wichtig, sich regelmäßig bei den lokalen Behörden zu informieren. In Brasilien z. B. verleitete eine Gesetzesänderung im November 2024 viele Erzeuger zu dem Irrtum, dass jedes Ei einzeln codiert werden müsse.*

3. Eiercodes sind auch für Verbraucher wichtig

Das Bedrucken von Eiern gibt den Verbrauchern mehr Sicherheit. Einmal ist das Datum auf der Verpackung ein Hinweis auf die Frische, doch zusätzliche Zeichen – wie das „Lion“-Zeichen im Vereinigten Königreich – sind eine weitere Qualitätsgarantie. Daher sollten Eierdruckmaschinen so leistungsfähig sein, dass sie Zahlen und Buchstaben und bei Bedarf auch ganze Logos gut lesbar auf die Eierschale drucken können.

4. Die Continuous-Inkjet-Technologie (CIJ) ist die schnellste und zuverlässigste Technologie für die Eierkennzeichnung

Die speziellen Anforderungen der Eierindustrie haben dazu geführt, dass sich die Continuous-Inkjet-Technologie als führende Drucklösung durchgesetzt hat. Dank des berührungslosen Druckverfahrens, bei dem winzige Tröpfchen schnell trocknender Tinte auf die Eierschale oder die Packung aufgebracht werden, gelten Tintenstrahldrucker nicht nur als die am besten geeignete, sondern auch als die kostengünstigste und zuverlässigste Drucktechnologie.

  • Wir können die qualitativ hochwertigen LEIBINGER Drucker auch anderen Unternehmen empfehlen, die ähnlich hohe Anforderungen an Qualität, Zuverlässigkeit und Produktivität haben.

    Luis Alberto Sanz
    Produktionsleiter bei DAGU

Case DAGU

DAGU gehört zu den führenden Geflügelunternehmen und produziert als Teil der HEVO-Gruppe jährlich mehr als 840 Millionen Eier. Innerhalb der Produktionskette setzt DAGU auf den zuverlässigen JET2 NEO von LEIBINGER und arbeitet damit mit einem vollständig integrierten Eierkennzeichnungs- und Produktionsmodell.

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5. Kennzeichnungs­anforderungen sind je nach Produzent unterschiedlich

Produzenten auf der ganzen Welt brauchen Eierkennzeichnungssysteme, die sich an ihre Arbeitsweise und die zu bedruckenden Eier anpassen. LEIBINGER produziert verschiedenfarbige Tinten, z. B. rote, blaue und grüne Tinten, um den Kontrast bei verschiedenfarbigen Eierschalen zu gewährleisten, sowie Standardtinten für den Druck auf verschiedenen Verpackungsmaterialien wie Kunststoff, Karton, Schaumstoff und Schrumpffolie.

Die effizientesten Kennzeichnungssysteme sind diejenigen, die sich sowohl zum Bedrucken der Verpackungen als auch der Eier selbst eignen – so entfällt die Notwendigkeit, verschiedene Arten von Drucksystemen parallel zu betreiben.

6. Die Drucker müssen sich leicht in die Produktionsanlagen integrieren lassen

Alle kommerziellen Eierproduktionsunternehmen investieren in großem Umfang in spezielle automatische Produktionssysteme zum Sortieren und Verpacken der Eier. Daher ist es besonders wichtig, dass sich die Kennzeichnungssysteme einfach und effektiv in diese Systeme integrieren lassen.

Eierdrucker von LEIBINGER können mit Eierverpackungsmaschinen synchronisiert werden und ermöglichen so effiziente Sortier- und Kennzeichnungsprozesse. Durch diese Integration wird sichergestellt, dass die Eier und ihre Verpackungen genau nach Güteklasse und Bestimmungsort codiert werden und die Rückverfolgbarkeit für die gesamte Lieferkette gewährleistet ist.

Zur leichteren Integration bietet LEIBINGER eine Standard-Konnektivität mit führenden Eiersortier- und Verpackungssystemen und stellt alle notwendigen Schnittstellen sowie Zusatzgeräte wie spezielle Kabel und Stecker zur Verfügung. Die JET3 UP EP- und JET2 NEO EP-Eierdrucker lassen sich problemlos in diese Systeme integrieren:

· MOBA 2500/3000/100

· MOBA-“OMNIA-Serie

· DIAMOND Innova-Serie
 

extrusion parts - industry

7. Drucker müssen auf kleinem Raum funktionieren

Beim Eierdruck steht meist nur sehr begrenzter Platz für den Druckkopf zur Verfügung. Deshalb hat LEIBINGER für die besonderen Anforderungen des Eierdrucks auf wichtige Merkmale wie spezielle kürzere und abgewinkelte Druckköpfe geachtet, die die Oberseite der Eier auf engstem Raum bedrucken können.

8. Tinten müssen lebensmittelsicher sein

Aus Sicherheits- und Hygienegründen dürfen nur bestimmte Druckfarben zum direkten Bedrucken der Eierschale verwendet werden. Die Vorschriften für Tinten zur Verwendung auf Eierschalen werden jedoch manchmal missverstanden. Der Tintenexperte von LEIBINGER, Dr. Bastian Klose, dazu: „Die FDA genehmigt zwar keine Tinten direkt, aber sie legt fest, welche Inhaltsstoffe zulässig sind. Deshalb ist LEIBINGER überzeugt, dass seine Lebensmitteltinten vollständig konform und sicher für den Einsatz auf Eiern sind.“

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9. Eierdrucker müssen schnell und zuverlässig arbeiten

Die Hochleistungs-Kennzeichnungslösungen von LEIBINGER sind schnell: Der JET3 UP EP Drucker kennzeichnet 30.000 Eier pro Stunde. Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Die Tinte trocknet schnell, was bei Druckköpfen von billigeren Systemen dazu führen kann, dass die Düsen verstopfen. Bei dem vollautomatischen Düsenverschlusssystem von LEIBINGER ist das anders: Es sorgt dafür, dass die Tinte nur Kontakt mit der Luft hat, wenn der Drucker in Betrieb ist. Im Gegensatz zu anderen Maschinen verstopft die Düse daher nicht. Das bedeutet, dass die Produktionslinie nicht stillsteht und es keine Verzögerungen durch die Reinigung gibt.

10. Die Kosten der Eierproduktion müssen minimiert werden

Wie alle Industriezweige müssen auch Eierproduktionsbetriebe die Kosten so gering wie möglich halten, und die eingesetzten Geräte können einen großen Beitrag zu diesen Einsparungen leisten. Drucker von LEIBINGER sind so konzipiert, dass sie so sparsam wie möglich arbeiten, weniger Lösungsmittel und Energie verbrauchen und gleichzeitig die Wartungskosten minimieren. Auch die Zuverlässigkeit ist wichtig, vor allem angesichts der rauen Betriebsumgebungen, denen Eiermarkierungssysteme ausgesetzt sind. Drucker von LEIBINGER werden zu 100 % in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt und verfügen optional über ein robustes Edelstahlgehäuse der Schutzklasse IP65.


* Nach Auskunft des Südamerika-Experten von LEIBINGER, Cesar Denadai Rugero, muss nur die kleinste vermarktete Einheit gekennzeichnet werden. Wenn Eier einzeln verkauft werden, muss die Kennzeichnung auf jedem Ei angegeben sein; wenn Eier in einer Sechserpackung verkauft werden, genügt die Kennzeichnung auf der Verpackung. Ein gutes Beispiel dafür, warum man sich professionell beraten lassen sollte, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.

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Eierproduktion mit maximaler Performance

JET3 UP EG Egg printer

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