DataMatrix-Code

Fachglossar der Paul Leibinger GmbH & Co. KG

 

Der zweidimensionale DataMatrix-Code (2D-Code) ist eine Weiterentwicklung des eindimensionalen Barcodes (1D-Code). Beim DataMatrix-Code sind Informationen sehr kompakt in einer quadratischen oder rechteckigen Fläche als Muster von Punkten codiert dargestellt.

Im DataMatrix-Code werden Informationen auf zwei Ebenen dargestellt, auf der horizontalen und der vertikalen. Mit dem DataMatrix-Code kann im Vergleich zum Barcode wesentlich mehr Information dargestellt und somit die Informationsdichte auf engstem Raum vergrößert werden.

Er wird oft für Beschriftungen im Automobilbau, bei Analysegeräten und Instrumenten (Chemie, Medizin), aber auch zunehmend im Dokumentenhandling (Tickets, Postversand) verwendet.

Dabei ist sichergestellt, dass bei Unleserlichkeit von 25% der Informationsfelder die Daten weiterhin fehlerfrei ausgelesen werden können, zum Beispiel wenn Teile des Codes überdeckt oder zerstört wurden. Dieser Vorteil der hohen Lesesicherheit wird durch redundante Daten ermöglicht, die mehrmals an unterschiedlichen Stellen vorhanden sind und mit dem ECC (= Error Correction Code) gelesen werden können.

Der DataMatrix-Code ist deutlich fälschungs- und lesesicherer als der Barcode. Da der DataMatrix Code außerdem das eben genannte Verfahren der Fehlerkorrektur bietet, verdrängt er den Barcode in vielen Anwendungen.