Eine neue Ära für die globale Lieferkette
Sind Sie bereit für die 2D-Migration? Wir stehen am Beginn eines neuen Kapitels in der globalen Lieferkette, das Chancen für Effizienz, Innovation und Mehrwert schafft.
Die weltweite GS1-Initiative verändert grundlegend die Produktkennzeichnung sowie die Kassensysteme im Einzelhandel. Führende FMCG-Hersteller und Händler haben sich bereits klar zur Einführung des GS1-2D-Code-Standards bekannt und treiben dessen Entwicklung aktiv voran. Die Herausforderung besteht nun darin, eine zuverlässige 2D-Kennzeichnung nahtlos in bestehende Produktionsprozesse zu integrieren. Wer frühzeitig handelt und die Umstellung aktiv mitgestaltet, profitiert von höherer Sicherheit, gesteigerter Effizienz und einem klaren Wettbewerbsvorteil.
Alle auf dieser Seite gezeigten 2D-Codes sind Originaldrucke, produziert mit LEIBINGER CIJ-Druckern.
Kontaktieren Sie jetzt unser Expertenteam für 2D-Codes
Praxisbeispiel: Transparente Verpackungen
Das hier gezeigte Bild zeigt einen GS1 DataMatrix-Code. In diesem Fall wurde zunächst mit einem LEIBINGER-Drucker ein weißer Hintergrund aufgetragen, um den nötigen Kontrast zu schaffen. Anschließend erfolgte der Druck des DataMatrix-Codes selbst.
Dieses zweistufige Verfahren bietet eine besonders effektive Lösung für den Direktdruck auf transparenten Verpackungen. Durch den Verzicht auf Etiketten entfällt ein kompletter Produktionsschritt – Hersteller senken Kosten, sparen Zeit und leisten zugleich einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.
Vorschriften und zeitlicher Rahmen
Was „Sunrise 2027“ genau bedeutet
Bis 2027 startet die Industrie in eine Pilotphase mit schrittweiser Einführung der 2D-Codes. In dieser Zeit können Produkte sowohl mit herkömmlichen 1D-Barcodes als auch mit 2D-Codes gekennzeichnet sein.
Ende 2027 müssen alle Kassensysteme so aufgerüstet sein, dass sie GTINs in 2D-Codes lesen können.
Ab 2028 haben Hersteller die Möglichkeit, ausschließlich auf 2D-Codes zu setzen – dies bleibt jedoch optional.
Weit verbreitete Missverständnisse
Ein häufiges Missverständnis ist die Annahme, dass die 2D-Codes die linearen Barcodes ab 2028 komplett ablösen werden. Das ist nicht der Fall – sie bleiben gültig. Die Anforderung richtet sich allein an Lesbarkeit der Codes an den Kassensystemen, nicht an die Verpackungen.
Ebenso falsch ist die Vorstellung, dass lesbare Klarschriftcodes (HRC - Human Readable Codes) verschwinden. Gerade in regulierten Branchen wie Pharma oder Medizintechnik – aber auch für die Verbraucherfreundlichkeit – bleiben alphanumerische Angaben unverzichtbar.
Schließlich wird die Migration oft als einmaliger Umstieg gesehen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen mehrjährigen Übergangsprozess, in dem 1D- und 2D-Codes parallel existieren werden.
Warum 2D-Codes?
Traditionelle 1D-Barcodes sind seit 1974 im Einsatz – doch ihre Grenzen zeigen sich heute deutlich. In einer datengetriebenen, digitalen Welt benötigen Produkte weit mehr Informationen als die 13-stellige GTIN, die ein EAN-Barcode enthält.
Ein 2D-Code kann bis zu 7.000 numerische Zeichen speichern – darunter wichtige Angaben wie Nettogewicht, Haltbarkeitsdaten sowie Serien- und Chargennummern. All diese Informationen lassen sich in einem einzigen 2D-Symbol unterbringen, das sich zudem schneller und aus jedem Winkel scannen lässt.
Vorteile der 2D-Codes
-
Effizienz in der Lieferkette: Besseres Bestandsmanagement und schnellere Rückrufaktionen.
-
Qualitätssicherung: Detaillierte Produktions- und Chargeninformationen.
-
Verbraucherbindung: Zugriff auf Nährwertangaben, Nachhaltigkeitsinformationen und Produktauthentifizierung.
-
Handelsprozesse: Höhere Effizienz an der Kasse und präzise Preiserfassung.
Die gängigsten 2D-Code-Formate: QR-Codes und DataMatrix-Codes
Die beiden am weitesten verbreiteten 2D-Code-Formate sind QR-Codes (GS1 Digital Link URI) sowie GS1 DataMatrix-Codes (quadratisch oder rechteckig). Beide Formate bieten eine hohe Datendichte auf kleinstem Raum und lassen sich ebenso schnell scannen wie lineare Barcodes.
Ein weiteres wichtiges 2D-GS1-Format ist der DotCode – eine Symbologie, die speziell für Hochgeschwindigkeitsanwendungen entwickelt wurde und vor allem in Branchen wie der Tabakindustrie eingesetzt wird. Das bevorzugte Druckverfahren für DotCode ist der Continuous Inkjet (CIJ), der eine extrem schnelle und zuverlässige Kennzeichnung selbst auf anspruchsvollen Oberflächen ermöglicht.
Zeit, sich mit den Fakten zu befassen
Allgemeine Informationen zu GS1 Sunrise 2027 gibt es reichlich. Doch um sich wirklich effektiv vorzubereiten, brauchen Branchenführer klare und praxisnahe Einblicke: Was bedeutet das neue System konkret? Welche Auswirkungen hat es auf Produktionsprozesse? Und welche Drucktechnologien liefern die besten Ergebnisse?
In den folgenden Abschnitten werfen wir einen genaueren Blick auf die technischen Realitäten der 2D-Migration – und darauf, wie sich ein reibungsloser Übergang sicherstellen lässt.
Kontaktieren Sie jetzt unser Expertenteam für 2D-Codes
Reibungsloser Übergang zu 2D-Codes durch die Wahl der richtigen Drucktechnologie
In modernen Lieferketten werden künftig alle Partner – von Herstellern bis hin zum Handel – auf 2D-Codes zur Produktidentifikation setzen. Handelssysteme werden bereits aufgerüstet und Kassentechnologien passen sich den neuen Standards an. Doch wenn ein einziger Scan an der Kasse künftig alles leisten soll – von der Preiserfassung bis hin zur Anzeige des Mindesthaltbarkeitsdatums – dann müssen wir genau wissen, wie man 2D-Codes am besten druckt!
Sind 2D-Codes schwieriger zu drucken?
Ja – im Vergleich zu linearen Barcodes sind 2D-Codes deutlich komplexer. Sie enthalten weitaus mehr Daten und bestehen aus dichten Anordnungen kleinster Module. Zwar können die meisten Drucker technisch gesehen einen 2D-Code aufbringen, doch die eigentliche Herausforderung liegt darin, maximale Lesbarkeit mit hoher Geschwindigkeit und gleichzeitig geringen Kosten zu gewährleisten.
Was ist beim Drucken von 2D-Codes anders?
2D-Barcodes bestehen aus einer hochdichten Anordnung schwarzer Quadrate, den sogenannten Modulen. Jedes Modul misst 0,39 mm x 0,39 mm – und es macht einen großen Unterschied, wie verschiedene Drucktechnologien diese Fläche „ausfüllen“. Während die feine Spitze eines UV-Lasers mit rund 30 µm Durchmesser bis zu 13 Durchgänge benötigt, um ein einziges Modul zu füllen, genügt bei einem Continuous-Inkjet-Drucker ein einziger Tropfen, um das Feld vollständig auszufüllen.
Hochwertiger Druck mit LEIBINGER CIJ: Drucken von lesbare Klarschriftcodes (HRC) und 2D-Codes in einem Durchgang, wodurch der Integrationsaufwand minimiert wird.
Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Produktionsgeschwindigkeit?
Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Produktionsgeschwindigkeit. LEIBINGER CIJ-Drucker verfügen über die schnellsten Tropfengeneratoren am Markt (bis zu 96.000 Tropfen pro Sekunde) – ein Grund, warum sie besonders bei ultraschnellen Kabel-Extrusionsanlagen mit Geschwindigkeiten von 1.000 m/min bevorzugt eingesetzt werden.
Der LEIBINGER IQJET druckt 2D-Codes zuverlässig mit Geschwindigkeiten von bis zu 20.000 Codes pro Stunde und bietet die größte Druckhöhe am Markt – 15 mm (mit einem Druckkopf). Er verarbeitet GS1-QR-Versionen bis zu 33×33 Modulen.
GS1 DataMatrix Codes mit dem IQJET erstellt.
Was beeinflusst die Lesbarkeit der 2D-Codes am Point of Sale?
Für die zuverlässige Erfassung an der Kasse und entlang der gesamten Lieferkette ist ein klarer Kontrast zwischen schwarzen und weißen Modulen entscheidend.
Auch hier zeigt sich der Nachteil von Lasersystemen: Das Material wird durch Hitzeeinwirkung verändert, die erforderlichen Mehrfachdurchgänge belasten zusätzlich das Substrat und können zu Verfärbungen führen, die den Kontrast mindern und die Lesbarkeit beeinträchtigen.
Continuous-Inkjet vermeidet solche Probleme. Auch kann der Kontast durch den Einsatz von opaken Tinten zusätzlich erhöht werden. LEIBINGER-Drucker verfügen über ein innovatives Tintenmanagementsystem inkl. Wärmeregelung, das die Viskosität dieser Tinten in unterschiedlichen Temperaturumgebungen konstant hält und dadurch eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellt.
Mit einer Auflösung von 48 Tropfen erzeugt der IQJET zudem gestochen scharfe Modulkonturen, hohen Kontrast und maximale Lesbarkeit.
Kontaktieren Sie jetzt unser Expertenteam für 2D-Codes
Scharfe Drucke für beste Lesbarkeit.
Wie wichtig sind pigmentierte Tinten für den Druck von 2D-Codes?
Besonders bei dunklen Untergründen spielen pigmentierte Tinten eine wichtige Rolle. Sie sorgen für optimalen Kontrast und gewährleisten die zuverlässige Erkennung der Codes. CIJ-Systeme können solche hochpigmentierten Tinten problemlos verarbeiten, während Laser- und TIJ-Systeme diese Möglichkeit nicht bieten.
Neben dem IQJET steht dafür auch die JET3up PI-Serie von LEIBINGER zur Verfügung, die speziell für Anwendungen mit kontrastreichen Tinten auf dunklen Oberflächen entwickelt wurde und sich dank ihrer hohen Geschwindigkeit insbesondere in der Getränke- und Kabelindustrie etabliert hat.
Hochwertige Drucke mit pigmentierten Tinten.
Kosten- und Nachhaltigkeitseffekte beim 2D-Code-Druck
Die Wahl der Drucktechnologie beeinflusst auch die Gesamtbetriebskosten erheblich.
Zwar wird häufig argumentiert, dass z. B. der Laserdruck langfristig günstiger sei als CIJ, da keine Tinte benötigt wird, doch in der Praxis entstehen erhebliche versteckte Kosten. Lasersysteme erfordern leistungsintensive Absaug- und Filtersysteme, die regelmäßig gewartet und ersetzt werden müssen und verbrauchen deutlich mehr Energie.
Hinzu kommen hohe Anschaffungskosten. LEIBINGER Continuous-Inkjet hingegen ist in der Anschaffung günstiger, benötigt wenig Energie, hat einen sehr sparsamen Lösungsmittelverbrauch und verursacht keine problematischen, nicht recyclebaren Filterabfälle. Damit ist CIJ nicht nur kosteneffizienter, sondern auch nachhaltiger.
Der IQJET setzt hier neue Maßstäbe: Er bietet die niedrigsten Kosten pro Code am Markt und garantiert durch automatische Düsenverschlusstechnologie und bis zu fünf Jahre wartungsfreien Betrieb eine konstant hohe Verfügbarkeit.
Kontaktieren Sie jetzt unser Expertenteam für 2D-Codes
Ist der Einsatz von TIJ für den Druck von 2D-Barcodes möglich?
Ja, TIJ-Drucksysteme können 2D-Codes drucken, aber es gibt Einschränkungen, die Sie beachten sollten. TIJ eignet sich hauptsächlich zum Bedrucken flacher (ebener) Oberflächen, da die Tropfenwurfweite kürzer ist und die Tintentröpfchen mit geringerer Geschwindigkeit aufgetragen werden.
Zudem besteht ein hohes Risiko des Düsenverstopfens, was insbesondere bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten zu fehlenden Modulen in QR-Codes führen kann. LEIBINGER-Drucker hingegen verfügen über ein vollautomatisches Düsenverschluss-System, das Verstopfungen verhindert und dadurch Reinigungsvorgänge überflüssig macht, die ansonsten den Produktionsfluss unterbrechen würden.
Aufgrund der sehr kleinen Düsen im TIJ ist die abgegebene Tintenmenge begrenzt, was das Risiko von Kontrast- und Lesbarkeitsproblemen erhöht. Außerdem kann TIJ keine Spezialtinten verwenden. Ohne pigmentierte Tinten für kontrastreiche Kennzeichnung auf dunklen Oberflächen und ohne schnell trocknende MEK-Tinten zur Vermeidung von Verschmierungen auf nicht saugfähigen Materialien kann die Lesbarkeit von 2D-Codes erheblich leiden.
Darüber hinaus können die Patronen der LEIBINGER IQJET-Drucker während der laufenden Produktion ausgetauscht werden – ohne Unterbrechung des Druckprozesses. Im Gegensatz dazu muss beim Austausch einer TIJ-Patrone die Produktionslinie angehalten werden, was zu Produktionsausfällen und unnötigem Ausschuss führt. Schließlich sind TIJ-Tinten pro Liter 5- bis 10-mal teurer, was zu erheblichen laufenden Kosten führt.
LEIBINGER IQJET: Bequemer Kartuschenwechsel im laufenden Betrieb – ohne Produktionsunterbrechung
Sind Sie bereit für die 2D-Migration (GS1 Sunrise 2027)?
Der nahtlose Übergang zu 2D-Codes ist für Hersteller und Verpacker eine einmalige Chance, Prozesse entlang der Lieferkette zu optimieren und das Kundenerlebnis zu verbessern. Mit den CIJ-Drucklösungen von LEIBINGER stehen dabei Technologien zur Verfügung, die höchste Zuverlässigkeit, beste Kennzeichnungsqualität und niedrige Gesamtbetriebskosten kombinieren. So können Sie die Vorteile der 2D-Migration voll ausschöpfen – mit Sicherheit, Effizienz und maximalem Vertrauen in die Zukunft.
Alle auf dieser Seite gezeigten Bilder sind Originaldrucke von 2D-Codes, die mit LEIBINGER CIJ-Druckern hergestellt wurden.
Drucken von 2D-Codes
Machen Sie Ihre Kennzeichnung mit LEIBINGER zukunftssicher
LEIBINGER-Drucker verfügen über den schnellsten Tropfengenerator auf dem Markt, der eine stabile Tropfenbildung und präzise Codeplatzierung gewährleistet – damit sind sie die ideale Wahl für den 2D-Codedruck.
Mit einer Druckhöhe von bis zu 15 mm und einer Auflösung von 48 Tropfen liefert der IQJET große, robuste und perfekt scanbare 2D-Codes mit scharfen, kontrastreichen Ergebnissen. Als weltweit fortschrittlichster Plug & Print-CIJ-Drucker kombiniert der IQJET den niedrigsten Lösemittelverbrauch mit intelligenter Düsenverschlusstechnologie und bis zu 5 Jahre wartungsfreiem Betrieb – das senkt Kosten, schont die Umwelt und maximiert die Betriebszeit.