Licht für die dunkle Seite der Produktkennzeichnung

16.10.2018

Der JET3up PI von Leibinger kennzeichnet Produktverpackungen, Kabel, Rohre, Drähte und Automobil- und Elektronikteile mit Texten und Grafiken – unter anderem mit Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdaten und 2D-Codes.

Der JET3up PI von Leibinger kennzeichnet Produktverpackungen, Kabel, Rohre, Drähte und Automobil- und Elektronikteile mit Texten und Grafiken – unter anderem mit Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdaten und 2D-Codes.

Elektronikbauteil, beschriftet mit pigmentierter Tinte

Elektronikbauteil, beschriftet mit pigmentierter Tinte

Leibinger präsentiert Industriedrucker JET3up PI für Kennzeichnung dunkler Oberflächen (Halle A1, Stand 1315)

Leibinger präsentiert Industriedrucker JET3up PI für Kennzeichnung dunkler Oberflächen (Halle A1, Stand 1315)

 

Tuttlingen, 15. Oktober  2018 – Schwarze Kunststoffe mit CIJ-Druckern und Pigmenttinten kennzeichnen: Für viele Industrieunternehmen ist das die dunkle, problematische Seite des Druckens, weil der Pflegeaufwand bei Druckern für dafür eingesetzten stark pigmentierten Tinten hoch ist. Licht ins Dunkle bringt die Paul Leibinger GmbH & Co. KG mit dem JET3up PI – ein speziell für diesen Bereich entwickelter CIJ-Drucker, der vom 16. bis 20. Oktober 2018 auf der Fachmesse Fakuma in Friedrichshafen zu sehen ist.

 

Continuous Inkjet (CIJ) Drucker zählen zu den populärsten Kennzeichnungssystemen in der Industrie. Betriebe nutzen die Drucker, um Produktverpackungen, Automobilteile, Kabel, Rohre und verschiedenste andere Bauteile zu kennzeichnen. Winzige Tintentropfen fliegen aus dem Druckkopf, der direkt hinter einem Extruder oder an einem Förderband montiert ist, und landen als Bildpunkte auf der Produktoberfläche.
So entstehen Chargennummern, Mindesthaltbarkeitsdaten und 2D-Codes.
Bei dunklen Kunststoffen funktioniert diese Kennzeichnung allerdings nur mit Pigmenttinten, auch Kontrasttinten oder Opaktinten genannt – herkömmliche Tinten wären so unleserlich wie die Schrift eines Kugelschreibers auf schwarzem Papier.

 

Das Problem: Die Verarbeitung von Pigmenttinten stellt hohe Anforderungen an die Hydraulik von industriellen Druckern  

 

Die winzigen Partikel sinken während der Produktionspausen zu Boden und bilden Verklumpungen in der Hydraulik und an der Düse des Druckers.
Es drohen ein unleserliches Schriftbild und teure Nacharbeit. Vor dem Produktionsstart muss der Betrieb deswegen Reinigungszeit investieren. Doch das muss nicht sein. „Wir wollen Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre wertvolle Produktionszeit produktiv zu nutzen statt ständig Drucker zu reinigen“, sagt Christina Leibinger, Geschäftsführerin von Paul Leibinger, einem Hersteller von Kennzeichnungssystemen aus dem baden-württembergischen Tuttlingen. „Deshalb haben wir den JET3up PI entwickelt – einen CIJ-Drucker, der speziell darauf ausgelegt ist, mit schwer verarbeitbaren Tinten umzugehen und dabei den Reinigungsaufwand im Vergleich zu anderen Systemen um ein vielfaches reduziert.“

 

Mit dem JET3upPI können Betriebe Produktverpackungen, Kabel, Rohre, Drähte und Elektronikteile in der laufenden Produktion kennzeichnen.

Bei Bandgeschwindigkeiten von bis 10 m/s entstehen auf der Produktoberfläche berührungslos bis zu fünfzeilige Texte und Grafiken in Weiß, Gelb, Orange oder Silber-Grau – auf Wunsch als Mikro-Aufdruck mit einer Schrifthöhe von nur 0,8 mm. Zu sehen ist der Drucker auf der Fakuma 2018, eine Fachmesse für die industrielle Kunststoffverarbeitung, die vom 16. bis 20. Oktober im Messezentrum Friedrichshafen stattfindet.

 

Die Lösung: Luftdichter Verschluss des Tintenkreislaufs in Produktionspausen

 

Doch warum entfällt der Reinigungsaufwand? Weil Leibinger ein automatisches Düsenverschlusssystem namens Sealtronic entwickelt hat. Bevor sich der Tintenstrahl im Druckkopf ausschaltet, fährt das Fängerrohr automatisch auf die Düse. Es entsteht ein luftdichter Tintenkreislauf.
Im Stand-by-Modus des Druckers aktiviert eine automatische Zeitschaltuhr ein Tintenrührwerk im Hydrauliksystem, das die Tinte zirkulieren lässt.
Die regelmäßige Bewegung verhindert die Pigmentablagerung und Klumpenbildung.

 

Zudem hat Leibinger die Hydraulik so konzipiert, dass sie ohne externe Druckluft auskommt. Eine Kontamination der Pigmenttinte durch Wasser, Öl oder Rost ist somit ausgeschlossen. „Dank dieser Kombination aus Düsenverschlusssystem und druckluftfreier Hydraulik läuft die Produktion sofort wieder an, auch nach langen Stillstandzeiten von mehreren Wochen“, erklärt Leibinger. „Häufig vergehen Monate bis zur nächsten Reinigung.“

 

Leibinger präsentiert auf der Fakuma 2018 weitere CIJ-Drucker: den JETOne, den JET2neo und den JET Rapid PI (Halle A1, Stand 1315).



 

Ansprechpartner

 

Paul Leibinger GmbH & Co. KG
Claudia Gross (Head of Marketing & Communication)
Daimlerstraße 14
78532 Tuttlingen
Tel.: +49(0)7461 / 9286-0
Fax: +49(0) 7461 / 9286-199
E-Mail: cgross@leibinger-group.com
Website: www.leibinger-group.com


 

 

 

 

Über die Paul Leibinger GmbH & Co. KG

 

Die Paul Leibinger GmbH & Co. KG aus Tuttlingen, gegründet 1948, ist Spezialist für die Produktkennzeichnung. Das Unternehmen entwickelt und produziert industrielle Kennzeichnungssysteme wie Inkjet-Drucker, Nummerierwerke und Kamera-Verifikationssysteme zur Überwachung eines reibungslosen Produktionsablaufs. Als in dritter Generation familiengeführtes Unternehmen beschäftigt Leibinger rund 250 Mitarbeiter am Standort in Tuttlingen, Baden-Württemberg und in der Niederlassung in East Troy (USA).

 

 

 

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