Neuer Druckkopf ermöglicht JET3up-Integration auch in engen Produktionen

28.06.2016

SK6 Elbow Druckkopf

Der neue Druckkopf für den LEIBINGER JET3up ermöglicht einen Einbau auch in Produktionslinien mit geringen Platzverhältnissen.

Der deutsche Kennzeichnungsspezialist Paul Leibinger GmbH & Co. KG hat für den Inkjet-Codierer JET3up einen besonders kurzen Druckkopf entwickelt. Der Elbow-Druckkopf macht den Einbau eines Inkjet-Druckers auch in Produktionen mit sehr engen Platzverhältnissen nahezu immer möglich. Der neue Kopf ist nur 19 cm lang und damit deutlich kürzer als alle bisherigen LEIBINGER-Druckköpfe.

Die deutliche Einsparung in der Länge entsteht durch das innovative Design des Druckkopfs: Der Übergang zur Kopfleitung erfolgt in einem 90°-Winkel. Daraus abgeleitet hat sich auch der Name des neuen Druckkopfs: Elbow (engl.) bedeutet so viel wie Ecke, Winkel, Ellenbogen.

Anstoß für die Entwicklung des kurzen Druckkopfs war die Anforderung eines Kunden aus den USA. Der Lebensmittel-Produzent wollte sein Produkt mit einem LEIBINGER Inkjet-Drucker von oben kennzeichnen – für diese Überkopfanwendung war aber in der Produktionsanlage kein Platz. Mittlerweile hat der Kunde mehrere LEIBINGER Codierer mit dem Elbow-Druckkopf im Einsatz und ist damit sehr zufrieden. Der Elbow-Kopf ist immer dann die 1.Wahl, wenn Kunden in ihrer Produktion zu wenig Platz für einen Standard-Druckkopf haben.

Unabhängig von seiner Länge verfügt der Elbow natürlich wie alle LEIBINGER Druckköpfe über den automatischen Düsenverschluss „Sealtronic“, der ein Eintrocknen der Tinte auch bei längeren Stillstandszeiten verhindert. In Produktionspausen bilden das Fängerrohr und die Düse einen luftdichten Kreislauf: Keine Tinte kann aus dem Kreislauf austreten und keine Luft eintreten. Dadurch bleibt die Tinte wie bei einer verschlossenen Lackdose immer flüssig und der Inkjet-Drucker ist jederzeit einsatzbereit. Selbst nach langen Stillstandszeiten sind LEIBINGER Drucker innerhalb einer Minute druckbereit – und das ohne Spülzyklen.